AD(H)S, Asperger & Co.

Die 3 wichtigsten Entwicklungsimpulse für dein Kind.

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Diagnose… und dann?

Als wir vor diesen Fragen standen, haben uns die Einschätzungen, Feedbacks, Beurteilungen und Bewertungen von aussen, wie ein Gewitter heftiger Faustschläge getroffen. Mit jedem Kritikpunkt verlor ich ein wenig von meinem Selbstvertrauen als Mama und parallel dazu meine Hoffnungen und Wünsche für die Zukunft unseres Sohnes.

Innerhalb weniger Wochen raubten mir die Sorgen, Zweifel, Ängste, Wut und Enttäuschung den Schlaf. Es verdunkelte meinen Blick für das, was unser Sohn gebraucht hätte und vergiftete die Atmosphäre unseres Familienalltags für Jahre. Ich fühlte mich Dauer-Verzweifelt.

In der Folge bemühte ich mich meine Erziehungsmuster zu überprüfen und glaubte immer wieder, es noch nicht gut genug zu machen. Und ich suchte natürlich nach einer Erklärung. Wollte einfach verstehen, warum alles so schwierig geworden war und wie ich aus diesem Chaos wieder herausfinden kann.

Wenn ich heute also von Eltern höre, wie lange und schmerzlich sie nach solch einer Erklärung für das Verhalten ihres Kindes gesucht haben, dann kann ich das absolut nachvollziehen. Unter solchen Umständen ist eine Diagnose oft erst mal eine enorme Erleichterung. Denn dadurch wird gewiss, mein Kind hat in seiner Entwicklung diese oder jene Schwierigkeit, ich habe einen Namen dafür, und das kann man in Zukunft berücksichtigen.

Du weißt dann, aha mein Kind hat zum Beispiel

  • Probleme soziale Signale zu verstehen
  • Oder es gerät in Stress durch unerwartete Veränderungen
  • Es spricht nicht oder zu leise, weil es nicht weiß wie es ausserhalb der vertrauten Umgebung mit anderen in Kontakt kommen kann
  • Es schreibt, liest, rechnet nicht, weil es für diese Fähigkeit in seiner Entwicklung noch nicht bereit ist
  • Es ist von den vielen Eindrücken belastet, weil sein Wahrnehmungssystem zu offen ist
  • Es reagiert aggressiv, weil es sich mit Situationen überfordert fühlt
  • Es verweigert die Aufgaben, weil die Entwicklungsstufen unterhalb der verlangten Aufgabe noch in Arbeit sind
  • Es zieht sich zurück, bricht den Kontakt ab, weil es den Anforderungen nicht gewachsen ist.

Wenn du auch so ein Kind hast, dann kennst du sicher einen oder mehrere solcher Gründe. Und dann hast du eine Diagnose und weißt was los ist. Ja sicher, daran ist nichts falsch, denn du willst dein Kind ja gerne verstehen.

Wonach ich aber – nachdem der Name für die Probleme offenbar war – immer gesucht habe ist: wie zum Kuckuck kann ich unserem Sohn nun helfen diese Entwicklungstäler zu überwinden? Denn daran hatte ich keinen Zweifel – das Gehirn ist entwicklungsfähig und wird so, wie man es benutzt.

Und deshalb musste es doch einen Weg geben (abseits von Verhaltenstraining und Konditionierung) wie ich unseren Sohn unterstützen kann, einen bestimmten Entwicklungsschritt – wie zum Beispiel Empathie, Selbstvertrauen, Handlungsplanung, Ausdauer, Selbstgefühl, Fokus, Durchhaltevermögen, Mut, Ausgeglichenheit, Freude am sozialen Miteinander usw. – zu meistern.

Die vielen Jahre der Suche will ich dir deshalb hier verkürzen. Denn jetzt weiß ich: Es kann viel einfacher und stressfreier sein, als ich es mir lange Zeit jemals vorstellen konnte.

  • Stell deine eigenen oder andere Erwartungen an dein Kind zurück und stärke die Beziehung zu ihm.
  • Lass deinem Kind die Zeit, die es für einen Entwicklungsschritt braucht.
  • Nimm deine Gefühle wie Ängste, Enttäuschung, Wut, Trauer, Sorge usw. wahr und begrüße sie liebevoll, damit sie sich „gesehen“ fühlen und Ruhe in dir einkehren kann.
  • Beobachte dein Kind, bei welchem Entwicklungsschritt es Schwierigkeiten hat und „füttere“ es mit den passenden Beziehungsmomenten – schenke ihm als Vorbild Lebens-Modelle – zB. Blickkontakt oder persönliche Sprache.
  • Sprich offen darüber, dass du dich als Mama/Papa etwas oder ziemlich verirrt hast. Dass du aber in Zukunft versuchen willst es besser zu machen und auch gerne hören willst, wenn dir dein Kind dazu etwas sagen möchte.
  • Richte deine Aufmerksamkeit auf das, was deinem Kind gelingt und bestärke oder bestätige es in seinem Bemühen.

Überlegst du gerade, ob du das alleine schaffen kannst? Hast du dich vielleicht schon gefragt ob ich dich dabei ein Stück begleiten kann? Dann zögere nicht und vereinbare ein kostenloses Kennenlern-Gespräch. Lass uns darüber reden welche Möglichkeiten offen sind und entscheide dann frei, welchen Weg du gehen willst.

Hier kannst du deinen Termin buchen: Termin zum Kennenlerngespräch

Ich freu mich auf dich!